Hier stelle ich meine Dinge vor, mit denen ich alltäglich umherreise. Ich reise gerne mit wenig Dingen, möchte aber hervorheben, dass ich kein expliziter Minimalist bin. Das heißt, ich möchte bewusst nur mit dem reisen, was ich für mich sinnvoll und schön erachte, aber hey: Das liegt immer im Auge des Betrachters. Wer „braucht“ zum Beispiel einen Nintendo 3DS? Wen man es streng sieht, niemand. Ich könnte zum Beispiel auch mehr mit meinem Tablet spielen. Aber ich liebe nunmal spielen mit einem Nintendo-Gerät, deswegen ist es immer dabei. Für mich steht im Vordergrund: Mit wenig reisen, aber sich nicht selbst geiseln bzw. kein Dogma aus dieser ganzen Sache machen, entspannt mit seinen Dingen umgehen und sich an ihnen erfreuen. Insgesamt wiegt der große Rucksack am Flughafen ca. 11,5 KG, der kleine etwa 4,5 KG. Ganz unten findet ihr auch eine kleine Auflistung der Dinge, von denen ich mich in naher Zukunft trennen werde.

Rucksäcke

Als grossen Reiseruck verwenden sowohl Jessi als auch ich den Pacsafe Venturesafe 45l in wundervollen kleinen 56 x 35,5 x 23 cm. Meiner erstrahlt in schönem blau, während Jessis grün ist (so eine Pärchenscheisse 😉 ). Hier ist dieser nur am Rande erwähnt, in naher Zukunft stellen wir ihn euch näher vor.
Als Daypack verwende ich einen Pacsafe Camsafe V17 Kamerarucksack in schwarz. Diesen besitze ich noch aus den Anfangstagen der Reise, wo ich noch mit einer DSLR umhergereist bin. Mehr dazu in naher Zukunft.

Kleidung

Der meiste Platz in meinem Rucksack nimmt wohl meine Kleidung ein. Ich würde tatsächlich behaupten, dass es sich um etwa 70% Prozent handelt. Ich könnte natürlich mit weniger Shirts reisen und man könnte hinterfragen ob ich wirklich 7 Unterbuchsen brauche, aber hiermit fahre ich einfach gerade gut:

  • Vier Baumwollshirts und ein Tanktop. Alle in unterschiedlichen Farben, um so gut wie möglich zu kombinieren
  • Ein Longsleevemerino in schwarz, der mich an kalten Tagen 1. Schicht prima wärmt oder auch super kühlt. Toller Kauf in Neuseeland. Danke an Jette für dieses tolle Geschenk!
  • Eine kurze Hose
  • Eine kurze Sporthose
  • Eine Schwimmhose
  • Eine lange Goahose
  • Sieben Briefboxers
  • Einen Fleecepulli für die kälteren Tage
  • Eine Softshelljacke für die Regentage oder wenn es zu stark windet
  • Fünf Paar Socken, die ich in erster Linie fürs Joggen nutze oder wenn es morgens ein bisschen frisch wird
  • Ein Paar Wanderschuhe, das ich mir in Neuseeland zugelegt habeEin Paar Nike Free Run, das ich mir in Bangkok gekauft habe
  • Ein Paar Havaianas, das am meisten benutzt wird und mittlerweile wirklich schlimm aussieht 😉

Technik

Der zweitgrößte Anteil nimmt wohl meine Technik ein. Ein Teil, der unterwegs im alltäglichen Gebrauch ist, kommt in meinen Daypack unter. Alles andere, was ich im Hotel/Hostel verwende, lasse ich in meinem großen Rucksack.

  • iPhone SE mit Schutzhülle von UAG und Schutzglas: Mein wohl wichtigstes Spielzeug, um mit Euch zu kommunizeren, Hotels zu buchen, Musik zu hören, meine Zeit zu verschw… Ach Ihr kennt das ja selber. Ein iPhone SE ist super, da er die kleinen Reisemaße eines iPhone 5s besitzt und fast dieselbe Technik wie ein 6er.
  • iPad Mini 4 mit Griffin Schutzhülle: Jessi hat ihr Macbook, ich habe mein iPad. Da beides für unterschiedliche Zwecke genutzt wird, tauschen wir uns sehr gerne aus. Wenn ich alleine reisen würde, würde ich wohl eher zum Macbook tendieren.
  • Apple Wireless Keyboard mit Incase Origami: Wenn ich mal doch längere Texte schreibe und Jessi gerade an ihrem Macbook sitzt, benutze ich diese großartige Kombi aus Applekeyboard und Incase Origami Workstation, welche beide leider nicht mehr im Sortiment sind.
  • Nintendo N3DS: Seitdem ich ein kleines Kind bin, liebe ich das Zocken. Für mich ist das Gerät ein Muss, andere würden mir einen Vogel zeigen.
  • Kindle Paperwhite mit Schutztasche: Obwohl ich richtige Bücher bevorzuge, schont der Paperwhite definitiv das Gewicht in der Tasche. Mit Hintergrundbeleuchtung super, wenn ich nachts meine Umwelt nicht stören möchte!
  • Boombox: Für entspannte Stunden am Feierabend oder chillige Sessions am Strand gehört eine tolle Musikbox dazu. Ich habe ein altes Modell, dies wird natürlich solange benutzt, bis es den Geist aufgibt 😉
  • Monster iSport Victory InEar Kopfhörer: Geile Kopfhörer, die super zum Joggen geeignet sind. Sollten diese verschütt gehen, habe ich zur Not noch mein originales Paar Apple-Kopfhörer mit.
  • Steckdosenbuchse mit USB-Ports: Habe ich mir in Bangkok gekauft, weil ich diese furchtbaren Wandsteckdosen irgendwann leid war und zu wenig USB-Ports besaß
  • Multiadapter mit USB-Ports von Fospower: Ein Muss für jeden Reisenden. Funktioniert gut, günstiges Modell
  • Ladegeräte und Stecker: Als Lader habe ich zusätzlich ein iPad-Ladegerät, da dieses auch andere Geräte in kurzer Zeit laden kann. Ansonsten besitze ich zwei Lightningkabel (die von Anker kann ich nur empfehlen!), ein USB-3DS-Kabel und ein normales Micro-USB-Kabel.
  • Kleine Powerbank mit 4000 maH Kapazität
  • Rugged Harddrive mit 2TB von LaCie: In Bangkok habe ich eingesehen, wie wichtig der schnelle Zugriff auf eine Menge Daten ist und kaufte mir diese Festplatte, die hervorragend ihren Dienst erfüllt und dazu noch gepolstert ist. Die Daten spiegel ich mit unserer Cloud auf Sync.com
  • Zoom H2: Für geileren Ton in Videoaufnahmen gibt es das Zoom H2. Sehr gute Aufnahmen mit minimalem Platzverbrauch.
  • In einer mäßig verarbeiteten Tasche finden sich Simkarten, SD-Karten mit Adapter, Tesa, Ersatzbatterien

Dokumente & Geld

  • Kleines Portemonaie aus Tyvek von Paprcuts: Superleichtes und kleines Portemonaie mit Münzfach und genügend Kartenfächern. Unkaputtbar, der alte Fuchs!
  • Kreditkarten
  • Organspendeausweis
  • Internationaler Studentenausweis
  • Führerschein und Geld seinen Platz finden
  • Reisepass
  • Hefter mit Dokumenten (Belege, Internationaler Impfpass, Internationaler Führerschein)

Reisezubehör:

Hier liste ich alle Dinge auf, die in der Regel für den unmittelbaren Reisealltag von großem Wert sind. Allen voran wohl die Packwürfel, die ich jeden Packökonomen zur guten Sortierung seines Rucksackes empfehle. Diese existieren in allen möglichen Qualitäts- und Preisstufen, ich entschied mich eher von ein einfaches Modell von Amazon, das aber voll und ganz seinen Zweck erfüllt. Der größte Packwürfel ist befüllt mit meiner Kleidung, wenn in diesem dann noch etwas Platz ist, eignet sich dieser ganz wundervoll zum Verstauen von Souvenirs, die sich so auf der Reise ansammeln.
Man ist überrascht, was man alles für Kleinigkeiten auf der Reise gelegentlich benötigt, auf die man aber am Ende nicht ganz verzichten kann.

  • Nackenhörnchen von Ikea
  • Faltbare Trinkflasche von Platypus: Nimmt wundervoll wenig Platz weg und eignet sich besonders für Länder, wo das Trinkwasser aus dem Hahn beziehbar ist.
  • Reisebesteck
  • Mikrofaserhandtuch
  • Kleines Mikrofasertuch
  • Notizbücher
  • Ohropax
  • Etui mit Ersatzbrille
  • Doppel- Brillenetui mit Brille, Sonnenbrille und Brillenputztücher
  • Radierer und Anspitzer
  • Zwei Kugelschreiber
  • Ein Bleistift
  • Ziplockbeutel
  • Zahlenschloß
  • Feuerzeug
  • Kleine Tüte mit Waschmittel

Kulturbeutel

Ebenfalls überraschend ist, wie wenig Pflegeprodukte man am Ende eigentlich für das Reisen braucht, um sauber zu sein und gut zu riechen. 🙂 Als Kulturbeutel habe ich mir vor kurzem eine Eagle Creek Pack-It Specter Kulturtasche zugelegt, mit extraleichtem Material und ausreichend Platz für seine Sachen. Super für jeden, der auf einen Spiegel verzichten kann. Da in Unterkünften in Südostasien sehr häufig Ablagebflächen im Bad fehlen, freut man sich über den Haken, den solche Taschen mit sich bringen. Dort drin befinden sich folgende Sachen:

  • Drei Ikea-100ml Fläschchen für Handgepäck
  • Zahnbürste
  • Zweite Zahnbürste, um die Beissschiene zu schrubben
  • Zahnpasta
  • Lippenbalsam, von Jessis Mama selbst gemacht
  • Hautcreme
  • Gesichtsreiniger
  • Handcreme
  • Beissschiene
  • Einen Haufen Ersatzkontaktlinsen von DM, in Deutschland viel günstiger als in der Welt
  • Haarwachs
  • Zahnseide
  • Allroundseife von Dr. Bronner
  • Deo
  • Desinfektionsmittel
  • Kontaktlinsendöschen mit Flüssigkeit

Dazu besitze ich noch einen elektrischen Haarschneider mit Ladegerät. Eigentlich besaß ich ein kleineres sehr geiles Gerät von Philips, dessen Stromkabel ich leider zuhause vergessen habe. Hmpf. Dieses habe ich mir allerdings nach Hause nachbestellen lassen. Wenn meine Mama mich besuchen kommt, werde ich diesen wieder am Start haben.

Ansonsten besitze ich meinen Tablettencocktail an notwendigen Arzneimitteln, den ich vorne in der Tasche habe. Da ich eine recht komplizierte Hautkrankheit habe, muss ich über ein ausreichendes Arsenal an Tabletten verfügen. Zusätzlich habe ich in meinen Dokumenten noch eine ärztliche Bescheinigung über die Krankheit, damit mir keine Grenzkontrolle die Tabletten abknöpft. ;-P

Sonstiges:

Daneben besitze ich noch meine supertolle Yogamatte von Yogo, die ein sehr kleines Packmaß hat und insgesamt nur rund einen Kilo wiegt. In Deutschland ist diese mitunter schwer zu bekommen, meine liebe Jessi hat mir diese aus New York mitgebracht. Ich bin super zufrieden mit ihr, leider macht sie gerne Furzgeräusche bei bestimmten Asanas, wenn mein verschwitzter Rücken sich an der gummiartigen Oberfläche festsaugt. Ein Theraband verwende ich auch gelegentlich für den Sport.

In Neuseeland habe ich gemerkt, dass ich meine große Gitarre sehr vermisse und habe mir daraufhin eine kleine, aber sehr geile sechssaitige Ukulele mit Case zugelegt. Leider bespiele ich sie seltener, als ich möchte. Dies möchte ich in naher Zukunft ändern!

Anmerkungen:

Sicher ist die ein oder andere Sache redundant, sammelt sich aber unweigerlich beim Reisen nunmal an. Wenn das eine aufgebraucht wird, benutzt man einfach das nächste. Wer zum Beispiel eine unbenutzte Flasche Kontaktlinsenflüssigkeit wegschmeisst, nur weil eine andere noch in Benutzung ist, handelt in meinen Augen töricht. 😉
Insgesamt habe ich in meinem großen Rucksack noch deutlich Platz für Souvenirs, den ich trotzdem versuche, nicht zu schnell zu füllen. Diese finden dann meistens in meinem großen Packwürfel für meine Kleidung Platz, da diese einen hervorragenden Schutz für zerbrechliche Dinge bieten.

Was bei nächster Gelegenheit rausfliegt

Insgesamt denke ich, dass ich bereits vom ersten Tage an ziemlich gut gepackt und kalkuliert habe, allerdings haben einige Sachen schon lange im Hotelzimmer ihren Besitzer verloren. Die meisten der nachfolgenden Dinge werden im April ihren Heimflug antreten, wenn meine liebe Mama mich besuchen kommt.

  • Nackenhörnchen: Tatsächlich wird dieses von mir nie genutzt, da es genausowenig wie alle anderen Dinge meine Schlafprobleme in Nachtbussen und Flugzeugen heilt.
  • Halstuch zum Sichtschutz: Leider empfinde ich das drückende Gefühl auf den Augen als störend, deswegen wird es nie genutzt.
  • Bankkarten: Kreditkarten sind ein Muss, die Bankkarten werden tatsächlich nie genutzt und stellen eher ein Risiko dar.
  • iPhone-Batterycase: Ob mans glaubt oder nicht, ein Energieproblem habe ich so gut wie nie, deswegen wird dieses Case leider nie eingesetzt und macht im April seinen Heimflug. Trotzdem vielen lieben Dank an Thomas für das Geschenk!
  • Kleiner Packwürfel
  • Leguanos: Für andere Füße sind diese Barfußschuhe sicher ganz toll, meinen Plattfüßen tun sie leider weh. Wegwerfen werde ich sie natürlich nicht, diese bringen sicher noch den einen oder anderen Euro.
  • Longyi und Souvenirs: Der Longyi ist ein toller Wickelrock aus Myanmar, den ich allerdings aus modetechnischen Gründen nicht mehr ausserhalb von Myanmar tragen werde. Dieser fliegt zusammen mit den Souvenirs im April heim.

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